Über uns
Gemeinsam mit unseren Irish red and white Settern und Katze Munki wohnen wir, das sind Wilhelm und Regina gemeinsam mit unseren (mittlerweile erwachsenen) Töchtern Kerstin und Melanie, in Zillingdorf-Bergwerk, einem kleinen Dorf in Niederösterreich, direkt an der Grenze zum Burgenland. Für unsere Hunde ein Paradies....rund um uns Felder, was will man mehr? :-)
Wie wir auf den Hund gekommen sind ist eine längere Geschichte. Ich hatte eigentlich immer schon Hunde der unterschiedlichsten Rassen, einen Pekingesen, einen Bernhardiner und noch einige andere.
Die Liebe zum Setter hat mit unserer Irish Red Setter-Hündin Sandra begonnen, die meine Frau und ich 1986 zu uns geholt hatten. Acht Jahre lang war sie uns ein treuer Begleiter, bis sie an den Folgen einer Diabeteserkrankung starb. Für die nächste Zeit hatten wir uns entschieden ohne Hund zu leben - zum einen weil wir in Wien lebten, zum anderen war der Wunsch nach einem neuen Hund nicht besonders groß.
Sandra
Als wir dann im Sommer 1999 nach Zillingdorf-Bergwerk gezogen sind kam langsam der Wunsch nach einem neuen Vierbeiner auf. Dass es wieder ein Setter werden sollte war klar, aber welcher? Beim Bücher Wälzen bin ich auf ein Foto eines Irish Red and White Setters gestoßen - und von da an stand fest - so einer soll es werden!
Nach langem Suchen haben wir dann einen Züchter gefunden, und im Oktober 2001 zog endlich unsere Sunny ein.


Ein Jagdhund soll seine Anlagen ausleben dürfen, also musste der Jagdschein her. 2002 machten meine Frau und ich den Jagdschein.
Sunnys Anlagen begeisterten uns, also beschlossen wir uns mit ihr in das Abenteuer Zucht zu stürzen. Bücher wurden gewälzt, Tests gemacht und nach dem passenden Rüden recherchiert.
Jagdlich geführte Irish Red and White Setter-Rüden zu finden war gar nicht so einfach, bei Susanne Zumsande in Deutschland wurden wir fündig.
Am 29.12.2004 fiel unser erster Wurf, die Eltern sind Sunny und Benjamin vom Duvenseer Moor.


Dass eine Hündin aus diesem Wurf bleibt war von Anfang an klar, dass es Amber ist stand auch bald fest. Eigentlich hatten wir uns darauf geeinigt, dass nur ein Welpe bleibt - aber Aaron hatte uns eines Besseren belehrt. Er faszinierte uns mit seiner Art - also musste auch er bleiben.
Im Oktober 2006 fiel unser zweiter Wurf, die Eltern sind Sunny und Anton vom Duvenseer Moor - ebenfalls ein jagdlich geführter Rüde aus der Zucht von Susanne Zumsande. Ausgemacht war, dass dieses Mal kein Welpe bei uns bleibt - aber wie der Zufall so will fanden sich anfangs für Birdy keine ernstzunehmenden Interessenten. Schließlich hat sie dann alle mit ihrer Art überzeugt - sie durfte bleiben.
Im Februar 2010 mussten wir schweren Herzens von unserer Sunny Abschied nehmen. Der einzige Lichtblick sind ihre Kinder, die ihren Familien und auch uns jeden Tag aufs Neue Freude bereiten, deren Leben bereichern und in denen immer ein Stück unseres "once in a life time"-Hundes weiterleben wird.

Unsere Hunde werden alle gearbeitet, jeder hat seine Lebensaufgabe. Aaron und Birdy begleiten uns bei der Jagd im Revier, Amber und Melanie haben ihre Aufgabe in der Rettungshundearbeit gefunden. Ab und zu darf unsere Amber auch ihre jagdlichen Anlagen ausleben und sich im Field Trial versuchen. Trotz wenig Training haben die beiden im Oktober 2010 ihr erstes Field Trial bestanden. Damit schreiben wir Geschichte, unsere Amber ist damit der erste und zur Zeit einzige IRWS in Österreich, der als Qualitätszuchhund geführt werden darf :-)
Ende 2010 kam die Überlegung auf, unsere Amber belegen zu lassen. Ausreichend Zeit für die Welpenaufzucht war da, der passende Rüde schwebte mir schon länger vor und Amber ist in unseren Augen eine tolle Hündin. Im Februar 2011 wurde Amber dann endlich läufig und sie und Melanie flogen nach Schweden zu Craigrua Rogue. Dort wurde der Grundstein für unseren C-Wurf gelegt und am 17.4.2011 erblickten unser Chaostrio, wie sie liebevoll genannt wurden, das Licht der Welt. Aus diesem Wurf bleibt Comtesse im Doppelbesitz, lebt aber bei Karin Eylmann-von Borstel in Norddeutschland.
Wie diese Geschiche hier weitergehen wird? Wir sind gespannt, aber eines ist sicher: Unsere Vierbeiner sind eine Bereicherung, und frei nach Heinz Rührmann:
“Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!”